Impressionen eines Camp-Teilnehmers vom Jugendcamp 2008 >>>


01.- 06. August 2008 – Polo Jugendcamp in Schönwalde

Ich konnte es kaum glauben: ein Jahr war schon wieder vorbei und das diesjährige Jugendcamp stand vor der Tür. Kurz zuvor waren wir uns noch nicht einmal sicher wie das alles zu finanzieren sei, da es an Teilnehmern mangelte und dann hagelte es einige Tage vor Beginn Anmeldungen und die Frage war nun woher noch zusätzliche Pferde zu bekommen waren. Außerdem mussten wir den Verlust einer der Trainer vermerken, für den kurzfristig Santiago Novillo Astrada einsprang, der für einige Tage seine Pferde bei uns untergestellt hatte.
Der Anreisetag verlief wie in den Jahren davor – es galt noch einiges zu organisieren und alle möglichen Menschen wuselten zwischen Schlossgut, der Jugendherberge und ihrem Zuhause hin und her. Währenddessen kamen immer mehr Teilnehmer und natürlich auch Pferde an, um die sich gekümmert werden musste. Nachdem dann abends die letzten Nachzügler angekommen waren, konnte die Vorstellung beginnen:
Die Gruppen wurden zugeteilt, die Coaches und der Camp-Ablauf vorgestellt. Mit dem berühmt- köstlichen Essen der Schalt-Familie ging der erste Abend zuende und alle begaben sich mehr oder weniger spät zu Bett. Ein Glück musste ich nicht die erste Stalldienstfrühschicht übernehmen, sodass ich halbwegs „lange“ schlafen konnte. 9 Uhr Frühstück und eine Stunde später waren wir schon alle am Stall und sattelten unsere Pferde. Die einzelnen Gruppen, in reiterliche sowie spielerische Fähigkeiten der Teilnehmer unterteilt, wurden von ihren jeweiligen Coaches – Annie Hersign, Frank Last, Santiago N. Astrada und Sean Dayus – unterschiedlich starken Trainingseinheiten unterzogen. Mittags wurden wir dann wieder gut bekocht und hatten eine kleine Verdauungspause, bevor wir wieder gefordert wurden. Es folgten, je nach Gruppe, weitere Reitübungen, theoretische Stunden, wie Horsemanship oder Regelkunde und für die Turniergruppe Trainingschukka. Man fand sich dann später zum Abendessen wieder zusammen. Nach 5 solch anstrengender, aber für jedermann lehrreicher und erfolgreicher Camptage kam es schließlich zum Abschlussturnier, bei dem alle Teilnehmer ihr neu erlerntes Können zeigen konnten. Anschließend wurden alle mit ihren erworbenen Regel-urkunden und Preisen belohnt. Das gewohnte Händeschütteln und der Adressentausch leitete das Ende des diesjährigen Camps ein. Trotz der harten und schweißtreibenden Ausbildung der jungen Polospieler, denke ich, dass es jedem einzelnen viel Spaß gemacht hat und dass sie vor allem viel neues Polowissen mit nach Hause nehmen konnten.

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